"ALBTRAUF" – Studenten der Filmakademie Baden-Württemberg (EcoFair Media)
28/10/2015
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Die Thriller-Mystery-Serie Kurzfilm "ALBTRAUF" von Studenten der Filmakademie Baden-Württemberg ist eines von sechs Gewinnerprojekten der Ausschreibung "EcoFair Media – Gutes Essen für alle!", die sich inhaltlich und künstlerisch mit dem Thema Menschenrecht auf Nahrung auseinandersetzen. Die Präsentation der Projekte findet im Rahmen der Alternativen Grünen Woche am 16. Januar 2016 um 16 Uhr in der Heinrich-Böll Stiftung in Berlin statt.

„Wenn die Natur mit uns so umgehen würde, wie wir mit ihr, ist nicht sicher, ob wir noch am Leben wären“. Würden wir, Studenten der Filmakademie Baden-Württemberg, den Kern unseres Filmprojektes beschreiben, wäre dieses Zitat des Schweizer Schriftstellers Kurt Haberstich wohl das zutreffendste.

Wir, das sind Markus Gebhart (Kamera), Ganya Mosolf (Producerin), Felix Ruple (Producer) und Bernd Faaß (Regie), stellvertretend für ca. 30 weitere Studenten und freiwillige Helfer aus den verschiedensten Bereichen wie Szenenbild, Drehbuch, Schnitt, Licht, Maske, Kostüm oder VFX. Gemeinsam stecken wir mitten in den Vorbereitungen zu unserem Diplom- und Serienprojekt „ALBTRAUF“, das wir Anfang November an der Schwäbischen Alb drehen werden.

„Albtrauf“ ist eine Thriller-Mystery-Serie über die Ausschlachtung unberührter Natur und deren düstere Folgen in einem kleinen abgelegenen Dorf im schwäbischen Voralbland. Im Zentrum unserer Serie steht das Spannungsfeld zwischen Natur und Zivilisation. Dabei siedeln wir unsere Geschichte in einem fiktiven, abgelegenen Dorf im schwäbischen Albtrauf an. Ein Leben mit und inmitten der Natur. Doch die Idylle trügt, und schon bald scheint niemand der Dorfbewohner wirklich unschuldig zu sein.

Felix Ruple entwickelte die Idee zu unserem Projekt, das im Studiengang Serien Producing der Filmakademie Baden-Württemberg in Kooperation mit der UFA Fiction und ProSiebenSat1 ausgearbeitet wurde. Das Drehbuch stammt aus der Feder von Colin Zech, Autor und Absolvent der Filmakademie. Nun, nach gut einem Jahr, ist unser Team gewachsen und wir stehen kurz vor unseren Dreharbeiten.

Unsere Szenenbildnerin Nadja Götze ist eifrig dabei, die Motive anhand ihrer gestalteten Concept Arts einzurichten und zu gestalten. Und während Markus Gebhart das visuelle Konzept ausarbeitet, castet unser Regisseur Bernd Faass von Stuttgart bis nach Berlin die ersten Rollen. Natürlich dürfen dabei auch Filmtiere nicht fehlen und wir sind sehr froh, dass die echte Wölfin Lobine von www.filmwolf.de unsere Dreharbeiten unterstützen wird. Hoffen wir nur mal, dass Lobine die Schwäbische Alb nicht zu schön und ihren Weg wieder zurück in ihre eigentliche Heimat nach Hannover findet.

Mit unserer Serie möchten wir die Fragen der Ausnutzung der Natur aufgreifen und diese durch krimi-mystische Elemente filmisch ergründen. Dabei werden wir der Natur einen eigenen Charakter geben und ihr durch ein aufkommendes Brummton-Phänomen – dem Warnruf der Natur – eine eigene Stimme verleihen. Ziel ist es, den Zuschauer auf spannende Weise auf unser Thema aufmerksam zu machen, ein besseres Bewusstsein für Nachhaltigkeit und den richtigen Umgang mit der Natur zu schaffen.

Dabei ist es uns sehr wichtig, nicht dokumentarisch mit dem Finger auf eine einzelne Gruppe zu zeigen, sondern vielmehr die verschiedensten Facetten unserer Gesellschaft aufzugreifen. Denn egal woher wir sind, müssen wir uns alle die gleichen Fragen stellen: Welche Auswirkungen hat mein Verhalten auf meine Umwelt, mein Leben, meine Nahrung? Wie weit dürfen wir gehen? Oder sind wir schon längst zu weit gegangen? Wissen wir überhaupt noch, was unberührte Natur bedeutet?

Wir denken, dass dieses Thema derzeit auf eine sensibilisierte Öffentlichkeit trifft. Auch wenn uns bewusst ist, dass wir mit diesem Setting ein großes Stück Arbeit vor uns haben, freuen wir uns auf das Projekt und sind zuversichtlich, dieses mit exakter Planung und geteilter Leidenschaft meistern zu können. In 8 Drehtagen soll schlussendlich ein 20-minütiges Serientestimonial entstehen, das wir Anfang 2016 präsentieren möchten.

Weitere Informationen zu unserem Projekt findet ihr auch auf www.albtrauf-serie.de sowie auf www.facebook.de/albtrauf. Gerne halten wir euch aber auch hier weiterhin über unsere Dreharbeiten auf dem Laufenden und freuen uns schon auf den fertigen Film.

Viele Grüße aus Ludwigsburg,

das gesamte Albtrauf-Filmteam

Serienprojekt „ALBTRAUF“ ist abgedreht!

Nach über einem Jahr Entwicklung und Vorbereitung wurde Mitte Dezember endlich die letzte Klappe zu unserem Filmprojekt ALBTRAUF geschlagen! Über eine Woche verbrachten wir auf der Schwäbischen Alb und drehten innerhalb von 8 Tagen unseren Serienpiloten. Unser 30 Mann starkes Team verschlug es dabei nicht nur in einige Schweine- und Kuhställe, sondern auch in die Tiefen der schwäbischen Wälder, in eine stillgelegte Kneipe oder in die Alte Kirche Stuttgart Hedelfingen. Mitgewirkt haben schlussendlich über 50 Komparsen und 15 Schauspieler, allen voran unsere Hauptdarsteller Lilith Häßle und Günter Schaupp, neben regionalen Stuttgarter Theaterdarstellern wie Andreas Klaue, Matti Krause, Hede Beck u.a.

Nur das Wetter wollte während unseren Dreharbeiten nicht ganz so mitspielen. Haben wir stets auf einen etwas düsteren dem Genre angemessenen Herbst gehofft, standen wir schlussendlich in der hellsten Sonne und bei fast 20 Grad im T-Shirt da. Schnell war klar, dass wir unsere Schlüsselszene des Films während den geplanten Dreharbeiten Anfang November nicht realisieren konnten und diese nachdrehen mussten. Doch auf Sonne folgte Regen, schlussendlich sogar der erste Schnee. Um den Anschluss unseres Filmes beibehalten zu können, mussten wir letztendlich bis Mitte Dezember warten, um nun endlich auch die letzten Bilder drehen zu können.

Doch diese hatten es in sich! Ganze drei Wölfe von Filmwolf.de schafften den Weg von Hannover an den Albtrauf, um unsere Dreharbeiten zu unterstützen. Zu guter Letzt inszenierten wir noch einen Autounfall, der durch die freundliche Unterstützung und den Einsatz der Arbeitsmaschinen des ortansässigen Forstamtes spektakulär in Szene gesetzt wurde.

In allem war es ein großartiger Dreh, bei dem das Wetter unseren Zeitplan unerwartet zwar etwas durcheinander gebracht hat, aber bei dem wir sehr viel Spaß hatten. Schon jetzt freuen wir uns über unser gedrehtes Material und sind zuversichtlich, dass wir – wie von Beginn an erhofft – durch unseren Film nicht dokumentarisch, sondern filmisch und mit einem mystisch-erzählerischen Tiefgang auf das Thema Menschenrecht auf Nahrung aufmerksam machen werden.

Nun stecken wir mitten in der Postproduktion. Unsere Cutterin schneidet, was das Zeug hält und die Sounddesigner und Filmkomponisten spielen schon mit den ersten Gedanken, auch auf der Tonebene das Beste aus unserem Film herauszuholen. Wir hoffen und sind zuversichtlich, dass wir dem Publikum bei der öffentlichen Präsentation ihm Rahmen der Grünen Woche der Berliner Heinrich-Böll Stiftung Mitte Januar eine spannende und umfangreiche – wenn auch noch nicht ganz finale – Version präsentieren können.

Bis dahin findet ihr auch zahlreiche Fotos und Videos von den Dreharbeiten auf unserer Facebook-Seite

Auf das erste Feedback zu ALBTRAUF sind wir schon sehr gespannt.

Viele Grüße aus Ludwigsburg,

das ganze ALBTRAUF-Filmteam

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