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Ausschreibung: Ecofair Media – Gutes Essen für Alle!
Ein Griff in die Mottenkiste – EU Kommission führt Subventionen für Butter- und Milchpulverlager wieder ein
Kommentar: "Global Forum for Food and Agriculture" - Hier wächst zusammen, was nicht zusammen gehört
Fleischatlas - Daten und Fakten über Tiere als Nahrungsmittel
Zurück zu den Wurzeln

Ernährungssicherheit

Obwohl weltweit noch nie so viele Lebensmittel produziert wurden und theoretisch genügend Nahrungsmittel für alle Menschen zur Verfügung stehen, nimmt die Zahl der Hungernden zu: knapp eine Milliarde Menschen haben nicht ausreichend zu essen. Vor allem die ländliche Armutsbevölkerung in Entwicklungs- und Schwellenländern ist unterernährt, weil Monokulturen, Verschuldung und Landraub um sich greifen. Ernährungssicherheit entsteht nicht durch Agrar- und Nahrungsmittelimporte, wie u.a. die Lebensmittelindustrie behauptet. Entscheidend ist vielmehr die Fähigkeit eines Landes oder einer Region, den Nahrungsmittelbedarf aus eigenen Ressourcen zu decken. Dafür muss die bäuerliche Landwirtschaft vor Ort geschützt und gefördert werden, denn sie ist Grundlage für den Zugang zu Lebensmitteln und auch für deren Qualität. Deshalb müssen alle Staaten das Recht haben, ihre Agrar- und Nahrungsmittelproduzenten zu schützen. Das gilt auch für die Ausfuhrbestimmungen von Futtermitteln, Palmöl, Baumwolle und anderen Produkten in die EU, für deren Anbau in Entwicklungs- und Schwellenländern wertvolles Ackerland benötigt wird, dass für Grundnahrungsmittel dann nicht mehr zur Verfügung steht. Die Ernährung der lokalen Bevölkerung hat Vorrang gegenüber Exporten.

Events

Internationale Konferenz: Agriculture in Transition - Strategien für ökologische und faire Investitionen in der Landwirtschaft
Workshop zum Thema "EU-Indien Freihandelsabkommen: Für wen?" in New Delhi
Demo: Bauernhöfe statt Agrarindustrie am 21.Januar 2012
Film- und Medienstudierende sind eingeladen, sich bis zum 15. Februar 2015 mit einem Medienprojekt zum Thema "Menschenrecht auf Nahrung" zu bewerben. Die fünf Gewinner erhalten ein Arbeitsstipendium für die Umsetzung ihrer Idee.
EU Kommission führt Subventionen für Butter- und Milchpulverlager wieder ein – Folgen Exportsubventionen als nächster Schritt?
Das westafrikanische Niger ist von Dürren und Überflutungen gebeutelt. Dennoch erwirtschafteten die Bauern und Bäuerinnen 2011 einen Getreideüberfluss - einer einfachen und alten Technik sei dank. Während des Kolonialismus fast vergessen, sorgt Re-Greening nun für fruchtbare und widerstandsfähige Böden.
In der Nahrungsmittelproduktion erleben wir derzeit eine ungeheure ökonomische Machtkonzentration. Es sind weltweit nur wenige Konzerne, die den Agrarsektor und die Nahrungsmittelindustrie beherrschen. Will die Politik Armut und Hunger nachhaltig bekämpfen, muss sie diesem Unlgeichgewicht entgegenwirken.
Am 16. und 17. Januar 2013 diskutierten wir in der Stiftung unter dem Titel "Agriculture in Transition – zukunftsfähige Investitionsstrategien für den Agrarsektor".
Wenn Wetterextreme und Dürren zur Regel werden - wie können wir bei explodierenden Nahrungsmittelpreisen die weltweite Ernährung sichern?
Die Medien haben in den vergangenen Tagen vermehr über den EU-Indien-Gipfel berichtet. Wir haben einige interessante Links zusammengestellt.
Beim EU-Indien-Gipfel am 10. Februar steht erneut das Freihandelsabkommen auf der Agenda. Zu einer Einigung wird es vermutlich nicht kommen, denn die Vorstellungen der beiden Partner klaffen zu weit auseinander.